Alphabet erfolgreicher Worte: n wie narrativ

Viel mehr als einfach nur erzählend: Dem Inhalt eine Seele geben

Erfolgreiche Worte sind narrativ. Was, bitte schön, hat dieses fremdklingende Wort mit Erfolg zu tun? Und sollten erfolgreiche Worte nicht viel eher eingängige, bekannte Worte sein?

Zur zweiten Frage: Ja. Und doch liebe ich dieses Wort: narrativ. Oder großgeschrieben: Der Narrativ. Weil es einfach kein deutsches Wort dafür gibt, um all das abzudecken, was damit gemeint ist. Weil es zugleich Adjektiv, Formbeschreibung und Impuls zur kraftvollen Lebens- und Unternehmensgestaltung ist. Und damit schon fast ein Synonym für Erfolg.

Als Adjektiv meint narrativ als Übersetzung aus dem Lateinischen wohl am ehesten: „erzählend“. Oder etwas anders ausgedrückt: In erzählender Form. Und schon dieses gibt unser deutsches Wort „erzählend“ nicht mehr wieder: Dem, was man zu sagen hat, die Form einer Erzählung geben. Etwas in eine Erzählung bringen. Eine Geschichte erzählen. Und damit ist dieses Wort für mich nicht einfach nur ein beschreibendes Adjektiv, sondern ein Zauberwort: Narrativ. Dem Inhalt eine Seele geben.

Eine Geschichte erzählen: Worte, die in Ihnen Wohnung nehmen

Sie kennen das: Da ist ein Redner. Er stellt Zahlen und Fakten vor. Er beschreibt. Die Philosophie der Firma. Die Produkte. Irgendwie schon interessant. Aber irgendwie schwimmt das alles an ihnen auch schon wieder vorbei: Kurz gehört, schon wieder vergessen. Anders gesagt: Der Inhalt nimmt keine Wohnung in Ihnen.

Und jetzt: Der Redner gibt dem, was er zu sagen hat, eine ganz andere Form. Er erzählt eine Geschichte. Und die darf auch ruhig mit „Es war einmal“ anfangen. Es war einmal eine Prinzessin, die wurde von ihrem Vater in einem Verlies gefangen gehalten. Oder aber: Es war einmal ein Mensch, der hatte eine Vision. Sie begann damit, dass…

Eine Geschichte erzählen: Und Bedeutung breitet sich aus

Und Sie können sicher sein: Sie hören zu. Die anderen hören zu. Es ist, als ob schon der Anfang einer Geschichte in uns eine andere Tür in unserem Kopf öffnet. Was neurobiologisch auch so ist: Weil unser Gehirn plötzlich zu feuern beginnt. Wir werden aufmerksam. Worte kommen an. Bedeutung breitet sich aus. Eine Geschichte bleibt. Dabei kommt es nicht darauf an, ob sich alles wirklich so ereignet hat. Viel wichtiger ist: Dass hier Bilder und Motive vermittelt werden, die den Menschen tief in seinem Inneren berühren. Bilder und Motive, die alle Zeiten überdauern. Die nicht an Trends und Technik gebunden sind. Bilder und Motive, die sofort wirken.

Eine Geschichte mit in sein Leben nehmen – und plötzlich ist der Leser viel mehr als ein Leser

Da ist ein Held. Da ist ein Widersacher. Da ist Widerstand. Und dann gibt es magische Kräfte. Eine Fähigkeit, die nur den Helden auszeichnet. Wird er es damit schaffen, den Widersacher auszuschalten? Wird er es schaffen, sein Ziel zu erreichen?

Und dann: Endlich das Happy-End. Endlich aufatmen. Sich mit dem Helden freuen. Oder ein Ende, in dem noch nicht alles gut ist: Weil das Leben auch in Geschichten nicht immer einfach ist. Und im Kopf die Idee: So soll es nicht sein. Der Leser, der die Geschichte mit in sein Leben nimmt.

Ich liebe Geschichten. Und darum liebe ich es auch, eine Unternehmensgeschichte als solche zu erzählen. Weil es gerade die Geschichten sind, die im Gedächtnis bleiben. Und die beim Leser das Gefühl erzeugen: Ja, das macht Sinn. Und schon ist der Leser viel mehr als nur ein Leser. Er ist Teil dieser Geschichte. Und darum mag er Sie. Und darum will er auch Ihre Dienstleistungen und Ihr Produkt. Und nicht die von Ihrem Mitbewerber, der mit seinen Beschreibungen seltsam blass bleibt.

Der eigene Narrativ: Die kraftvolle Gestaltung des eigenen Lebens

Als Substantiv meint narrativ noch mehr: Der Narrativ. Oder anders ausgedrückt: Hier geht es nicht nur einfach darum zu erzählen, was war, sondern vor allem um das, was noch kommen soll.

Wie soll die Erzählung Ihres Lebens weitergehen? Die Erzählung Ihrer Unternehmensidee? Ihres Betriebes? Was für ein Held wollen Sie sein? Wie treten Sie Hindernissen in den Weg? Welche magischen Kräfte gehören zu Ihnen, nur zu Ihnen, die die Kraft der Lösung in sich tragen?

Oder anders gefragt: Was soll Ihr ganz persönlicher Narrativ sein?

Einladung zum Narrativ: Und plötzlich wird es anders

Ich möchte Sie einladen, Ihren ganz persönliches Narrativ zu entwerfen. Und neugierig darauf zu sein, was sich plötzlich alles verändert. Und was noch. Und all das nur, weil man seinem eigenen Leben plötzlich die Form einer Geschichte gibt. Probieren Sie es aus!

Erzählen Sie Geschichten. Werden Sie zum Erzähler. Bestimmen Sie den Narrativ: Das, was Ihre Geschichte sein soll. Gerne helfe ich Ihnen auch dabei.

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